Im März legte der Markt für alternative Antriebe (reiner E-Antrieb, Hybride mit und ohne Stecker sowie Gasantrieb) um 30,5 Prozent auf 189.525 Einheiten zu, wobei Internationale Marken etwa 43,8 Prozent ausmachten. Dies geht aus der Analyse der Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) durch den Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) hervor. Der Anteil der Neuzulassungen mit alternativen Antrieben am Gesamtmarkt stieg im März auf 64,4 Prozent, im März 2025 waren es noch 57,3 Prozent. Im ersten Quartal 2026 wurden 444.008 Pkw mit alternativen Antrieben neu zugelassen und damit rund 19,4 Prozent mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum.
Die Neuzulassungen von rein batterieelektrischen Pkw (BEV) wuchsen im März um 66,2 Prozent auf 70.663 Einheiten. Der BEV-Anteil an den gesamten Pkw-Neuzulassungen erreichte so 24,0 Prozent. Dieser liegt damit rund 7,2 Prozentpunkte höher als im Vorjahresmonat und mit +2,1 Prozentpunkten auch über dem Marktanteil im Vormonat. Die internationalen Hersteller konnten bei den BEV-Zulassungen im März um 64,7 Prozent auf 28.044 Fahrzeuge zulegen. Damit lag der BEV-Marktanteil der internationalen Hersteller im ersten Quartal 2026 bei 42,7 Prozent, das sind 3,7 Prozentpunkte mehr als im gleichen Zeitraum 2025. Der Gesamtmarktanteil von BEV-Pkw beläuft sich seit Januar 2026 bislang auf 22,8 Prozent.
VDIK-Präsidentin Imelda Labbé: „Die internationalen Marken haben beim BEV-Anteil noch einmal deutlich zugelegt. Das liegt nicht zuletzt an deren innovativen und bezahlbaren Fahrzeugen im Einstiegssegment. So finden sich auf den ersten sechs Plätzen der aktuellen AUTO BILD-Bestenliste der E-Kleinwagen bis 32.500 Euro ausschließlich Modelle internationaler Hersteller. Nun macht sich bemerkbar, dass die Internationalen frühzeitig auf die Entwicklung von elektrischen Kleinwagen gesetzt haben.“
Geringere zweistellige Wachstumsraten verzeichneten im März erneut auch die Neuzulassungen von Fahrzeugen mit Plug-in-Hybridantrieb (PHEV). 29.996 PHEVs rollten neu auf die Straßen und damit 13,0 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Der Anteil an allen Pkw-Neuzulassungen lag damit bei 10,2 Prozent, rund 0,3 Prozentpunkte niedriger als im März 2025. Der Marktanteil der Internationalen Kraftfahrzeughersteller bei den Plug-in-Hybriden lag im März bei 42,1 Prozent. Nach einem Quartal liegt der PHEV-Markt im laufenden Jahr bei einem Gesamtmarktanteil von 10,9 Prozent.
Zusammen kommen die Elektrofahrzeuge (BEVs, Plug-In-Hybride und Brennstoffzellenfahrzeuge) im März damit auf einen Marktanteil von 34,2 Prozent bei 100.660 Neuzulassungen. Das entspricht einem Anstieg um 45,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Seit Beginn der Datenaufzeichnung ist es erst das vierte Mal, dass die Schwelle von 100.000 monatlich neu zugelassenen Elektroautos durchbrochen wurde, zuvor stets vor Auslaufen einer Kaufförderprämie. Im ersten Quartal 2026 liegt der Elektromarkt bei 235.750 Neuzulassungen mit 33,4 Prozent im Plus.
Die Neuzulassungen von Hybrid-Fahrzeugen ohne Stecker stiegen im März ebenfalls, um 17,4 Prozent. 87.850 Neuzulassungen entsprechen einem Anteil an den Pkw-Neuzulassungen von 29,9 Prozent. Der Marktanteil der Internationalen Kraftfahrzeughersteller bei den Hybriden lag im März 2026 bei 47,1 Prozent. Seit Beginn des Jahres wurden etwa 7,4 Prozent mehr Hybrid-Fahrzeuge ohne Stecker neu zugelassen als im gleichen Vorjahresquartal.
Zusätzlich rollten im März auch 1.015 Flüssiggas-Pkw (-18,9 Prozent) neu auf die Straße. Seit Jahresbeginn belaufen sich die Neuzulassungen von Flüssiggas-Pkw auf 1.692 Einheiten (-41,2 Prozent).
Die Neuzulassungen von reinen Verbrenner-Pkw erreichten im März 104.623 Einheiten, davon 66.959 Benziner (-4,9 Prozent) und 37.664 Diesel (-0,6 Prozent). Der Benziner-Anteil an den Pkw-Zulassungen lag bei 22,8 Prozent, Diesel erreichten einen Anteil von 12,8 Prozent.