Profil

Der Verband der internationalen Kraftfahrzeughersteller vertritt seit 1952 die Interessen der internationalen Pkw- und Nutzfahrzeughersteller in Deutschland. Dazu gehören 37 Marken aus elf verschiedenen Ländern. Sie verkaufen hierzulande jährlich über 1,3 Millionen Pkw. Das ist ein Marktanteil von rund 39 Prozent. Außerdem setzen die VDIK-Mitglieder über 110.000 Nutzfahrzeuge ab.

Über 100.000 Mitarbeiter

Die internationalen Hersteller sind in Deutschland schon seit Jahrzehnten ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Sie arbeiten mit rund 12.000 Händlerstützpunkten zusammen. Dort und in ihren deutschen Vertriebszentralen beschäftigen sie über 100.000 Mitarbeiter. Die VDIK-Mitglieder investieren in Infrastruktur und errichten europäische Logistik-, Schulungs- und Entwicklungszentren. Einige Unternehmen haben ihre Europazentralen in Deutschland. Darüber hinaus sind die internationalen Hersteller wichtige Auftraggeber der deutschen Zulieferindustrie.

Alternative Antriebe

Das Angebot der internationalen Kraftfahrzeughersteller an innovativen, umweltfreundlichen Fahrzeugen mit unterschiedlichen Konzepten in allen Segmenten und Preisklassen spricht die anspruchsvollen deutschen Kunden an. Die VDIK-Mitglieder haben darüber hinaus frühzeitig Fahrzeuge mit alternativen Antrieben auf den Markt gebracht. Elektroautos sind heute für Kunden in Deutschland, dank des breiten Angebots der VDIK-Marken, in großer Vielfalt verfügbar. Die internationalen Hersteller entwickeln und verkaufen Fahrzeuge mit verschiedensten alternativen Antriebstechnologien.


mehr erfahren

VDIK nimmt Interessen wahr

Der VDIK ist als Verband zentrales Sprachrohr seiner Mitglieder und vertritt deren Interessen in Deutschland. Aufgabe des Verbandes ist es, die gemeinsamen Interessen zu bündeln und gegenüber den politischen Institutionen und der Öffentlichkeit zu vertreten. Der VDIK zeichnet sich durch einen starken Zusammenhalt aus. Das ist entscheidend und für die Durchsetzungskraft des Verbandes unabdingbar.

Neben der Interessenvertretung unterstützt der VDIK seine Mitglieder in allen einschlägigen Angelegenheiten mit grundsätzlicher Bedeutung für die Automobilbranche. Bei fachspezifischen Themen steht der Verband beratend zur Seite. Durch enge Zusammenarbeit mit dem Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) und führenden Forschungsinstituten betreibt der Verband gezielte Marktforschung und stellt seinen Mitgliedsfirmen die themenbezogenen Auswertungen zur Verfügung.

Seit 1952 aktiv

Der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller e.V. (VDIK) wurde im Jahr 1952 in Frankfurt am Main gegründet. Bereits vor der Gründung des VDIK bestand die „Gruppe Importeure von Kraftfahrzeugen“ als Vereinigung innerhalb des Zentralverbandes des Kraftfahrzeuggewerbes (ZDK). Sieben Automobilimporteure lösten sich jedoch 1952 aus dem ZDK, hoben den VDIK aus der Taufe und gründeten damit ihre eigene Interessenvertretung. Sie kamen auf einen Marktanteil von gerade einmal 4 Prozent.

Neben dem damals größten Importeur Fiat waren Austin, Chrysler, Dodge, Nash, Packard, Simca und Willy’s Overland Gründungsmitglieder. Heute gehören fast alle in Deutschland vertretenen Importeure dem VDIK an. Der Verband sollte nach dem Willen seiner Gründer „… die allgemeinen ideellen und wirtschaftlichen Interessen der Importeure von Kraftfahrzeugen im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland einschließlich West-Berlin durch die freiwillige Vereinigung der mit der Einfuhr von Kraftfahrzeugen beschäftigten Firmen fördern und schützen.“ Selbstverständlich umfasst das Verbandsgebiet mittlerweile das wiedervereinigte Deutschland.