Im Oktober wurden in Deutschland 284.593 Pkw neu zugelassen. Der Markt legte damit um 12,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat zu. Seit Jahresbeginn zählte das Kraftfahrt-Bundesamt 3,02 Millionen Neuzulassungen. Das entspricht einem Plus von 3,4 Prozent. Die internationalen Hersteller erreichten in den ersten zehn Monaten einen Marktanteil von knapp 39 Prozent.

Reinhard Zirpel, Präsident des Verbandes der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) sagte: „Ein deutliches Plus im Oktober war aufgrund des durch die WLTP-Umstellung niedrigen Vorjahresmonats zu erwarten. Dennoch ist der Monat auch im Zehn-Jahres-Vergleich der zweitstärkste Oktober. Angesichts der weiterhin guten Nachfrage gehen wir davon aus, dass der deutsche Pkw-Markt 2019 über 3,5 Mio. Neuzulassungen und damit den zweithöchsten Wert seit dem Umweltprämienjahr 2009 erreichen wird.“

Die Neuzulassungen von Diesel-Pkw legten im Jahresverlauf mit 4,1 Prozent überproportional zum Gesamtmarkt zu und erreichten einen Anteil von 32,2 Prozent. Damit ist der Abwärtstrend der Vorjahre gestoppt. 59,3 Prozent der neuen Pkw wurden mit Benzinmotor ausgeliefert. 8,5 Prozent der neu zugelassenen Fahrzeuge hatten alternative Antriebe gegenüber 5,1 Prozent im Vorjahreszeitraum. Dazu zählen Batterie-Elektroautos, Hybride, Plug-in-Hybride, Brennstoffzellen-Fahrzeuge sowie gasbetriebene Pkw.

Die privaten Neuzulassungen stiegen im Oktober wie bereits im Vormonat ebenfalls, das Plus belief sich auf 6,8 Prozent. Im gesamten Jahresverlauf bleibt der Privatmarkt mit minus 0,6 Prozent leicht rückläufig, weist aber das zweithöchste Niveau seit 2011 auf. Die Importmarken steigerten ihren Privatmarktanteil im Gesamtjahr auf 46,7 Prozent (46,4 Prozent).