Die Corona-Pandemie hat in Deutschland bisher ungekannte Auswirkungen auf das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben. Der VDIK fasst hier wichtige Regelungen für den Autohandel und Kfz-Werkstätten zusammen. Die Übersicht wird laufend aktualisiert.

Autohandel ist wieder geöffnet

Am 15. April 2020 haben die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder sich auf das weitere Vorgehen zur Eindämmung des Coronavirus verständigt. Demnach können Kfz-Händler, unabhängig von der Verkaufsfläche, wieder öffnen. Den vollständigen Beschluss finden Sie hier (Kfz-Handel: Nr. 10).

Der VDIK hatte die Wiederöffnung des Kfz-Handels bereits vor Ostern gemeinsam mit VDA, ZDK und IG Metall in einem Schreiben an die Bundeskanzlerin (Pressemitteilung) gefordert. Es ist erfreulich, dass der Vorschlag  von Bund und Ländern aufgegriffen wurde.

Öffnungstermine in den Bundesländern

Die meisten Bundesländer gestatten die Öffnung von Autohäusern bereits wieder seit Montag, 20. April 2020. Es gibt jedoch Ausnahmen, in einigen Länder treten die Regelungen erst später in Kraft. Eine Übersicht der Öffnungstermine in den Bundesländern können Sie unter dem folgenden Link abrufen. Sie enthält außerdem Links zu den einschlägigen Verordnungen der Länder.
Wiederöffnung des Kfz-Handels: Regelungen in den Bundesländern

Hilfestellung zur Erfüllung von Hygieneauflagen

In allen Bundesländern bestehen es Hygieneauflagen als Voraussetzung für die Öffnung von Autohäusern geben. Hilfestellungen für die Umsetzung der daher notwendigen Maßnahmen gibt vor allem der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe, der einen entsprechenden Empfehlungskatalog herausgegeben hat. Darin werden Maßnahmen zur Einhaltung der Hygieneregeln, der Kontaktbeschränkungen und zur Steuerung des Zutritts zu Ausstellungsräumen werden im Automobilhandel empfohlen, um Infektionen von Kunden und Mitarbeitern mit dem Coronavirus zu vermeiden.
ZDK: Katalog mit Infektionsschutzmaßnahmen

Ist es derzeit möglich, Fahrzeuge zuzulassen?

Zulassungsstellen arbeiten derzeit nur eingeschränkt oder gar nicht . Das Bundesverkehrsministerium hat den Ländern jedoch empfohlen, Zulassungsvorgänge auch per E-Mail-Übermittlung anzunehmen und zu bearbeiten. Die Plaketten sollen dabei auf einem Plakettenträger, wie er bereits durch i-kfz verfügbar ist, mit den bearbeiteten Unterlagen dann an die Händler oder Kunden verschickt werden. Eine bundeseinheitliche Vorgehensweise ist hier derzeit noch nicht sichergestellt. Wir empfehlen daher, dass Händler mit Ihren Zulassungsstellen Kontakt aufnehmen, auf die Empfehlung des Bundesverkehrsministeriums hinweisen und auf eine Bearbeitung per Mailverfahren drängen. Ein zweiter Weg ist das internetbasierte Verfahren (i-kfz). Es steht jedoch nur für natürliche Personen zur Verfügung und ist derzeit noch nicht in allen Zulassungsstellen umgesetzt. Eine bundesweite Übersicht über noch geöffnete oder eingeschränkt arbeitende Zulassungsstellen hat die Firma Kroschke veröffentlicht, sie wird laufend aktualisiert.
Aktuelle Öffnungszeiten der Zulassungsstellen (Fa. Kroschke)

Für die Richtigkeit der Informationen können wir naturgemäß keine Gewähr übernehmen.