Die Corona-Pandemie hat in Deutschland bisher ungekannte Auswirkungen auf das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben. Der VDIK fasst hier wichtige Regelungen für den Autohandel und Kfz-Werkstätten zusammen. Die Übersicht wird laufend aktualisiert.

Notbremse

Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und -chefs der Länder (MPK) haben am 23. März erneut Anpassungen der Maßnahmen im Rahmen der Corona-Pandemie beschlossen.

Wegen der exponentiell steigenden Infektionsdynamik soll die vereinbarte Notbremse für alle inzidenzabhängigen Öffnungsschritte konsequent umgesetzt werden. Für Terminshopping gilt als Voraussetzung eine stabile oder sinkende 7-Tage-Inzidenz von unter 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern. Das bedeutet, dass auch Terminshopping in der Regel wieder beendet werden müsste.

In Landkreisen mit 7-Tage-Inzidenz über 100 sollen weitergehende Schritte umgesetzt werden. Dazu kann zählen: Tragepflicht medizinischer Masken auch im privaten PKW, weitergehende Verpflichtungen für Schnelltests in Bereichen, in denen die Einhaltung von Abstandsregeln und konsequente Maskentragung erschwert sind, Ausgangsbeschränkungen, verschärfte Kontaktbeschränkungen.

Infektionsschutz und Testen in den Unternehmen: Bund und Länder rufen erneut dazu auf, das Arbeiten von zu Hause zu ermöglichen. Wo dies nicht möglich ist, sollen in Präsenz Beschäftigte mindestens einmal, wenn möglich zweimal wöchentlich Testangebote erhalten. Die Bundesregierung will Anfang April bewerten, ob eine Testpflicht für Unternehmen gesetzlich verankert werden muss.

Regelungen in den Bundesländern

Die Umsetzung in den Ländern entscheidend darüber, was vor Ort möglich ist oder nicht. Im Rahmen dieser Umsetzung kommt es zum Teil zu erheblichen Abweichungen geben. Kfz-Werkstätten dürfen nach allen bisher erlassenen Verordnungen grundsätzlich geöffnet sein. Wir beobachten die Infektionsschutzverordnungen der Bundesländer und informieren Sie mit einer Liste über den aktuellen Stand.
Verordnungen der Bundesländer

Eine Übersicht der Infektionszahlen nach Landkreisen finden Sie hier (RKI).

Corona-Tests in Unternehmen

Die Bundesregierung und die Länder rufen alle Unternehmen in Deutschland auf, ihren in Präsenz Beschäftigten Schnelltests anzubieten. BDA, BDI, DIHK und ZDH setzen dabei auf das freiwillige Engagement der Unternehmen. Die Spitzenverbände appellieren an die Unternehmen, ihren Beschäftigten Selbsttests und wo dies möglich ist, Schnelltests anzubieten, um Infektionen frühzeitig zu erkennen. Eine Verpflichtung der Wirtschaft, Corona-Tests anzubieten, besteht derzeit jedoch grundsätzlich nicht.

Die Verbände haben angekündigt, Unternehmen mit einer Informationskampagne über Möglichkeiten der Testung zu beraten. Diese wird von den Industrie- und Handelskammern umgesetzt. Auch VDIK-Mitgliedsunternehmen können sich für nähere Informationen an ihre jeweilige IHK wenden. Ansprechpartner sind darüber hinaus die Betriebsärzte. Beispielhaft wird hier auf das Informationsangebot der IHK Berlin verwiesen.

Die wichtigsten Fragen zum Einsatz von Corona-Schnelltests in Unternehmen (IHK Berlin)

Hilfestellung zur Erfüllung von Hygieneauflagen

In allen Bundesländern bestehen es Hygieneauflagen als Voraussetzung für die Öffnung von Autohäusern geben. Hilfestellungen für die Umsetzung der daher notwendigen Maßnahmen gibt vor allem der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe, der einen entsprechenden Empfehlungskatalog herausgegeben hat. Darin werden Maßnahmen zur Einhaltung der Hygieneregeln, der Kontaktbeschränkungen und zur Steuerung des Zutritts zu Ausstellungsräumen werden im Automobilhandel empfohlen, um Infektionen von Kunden und Mitarbeitern mit dem Coronavirus zu vermeiden.
ZDK: Katalog mit Infektionsschutzmaßnahmen

Ist es derzeit möglich, Fahrzeuge zuzulassen?

Bei Zulassungsstellen kann es weiterhin zu Einschränkungen kommen. Nicht zuletzt aufgrund des massiven gemeinsamen Vorgehens von VDIK; VDA; ZDK und der IG Metall während des ersten Lockdowns hat das Bundesverkehrsministerium den Ländern bereits nachdrücklich empfohlen, von Erleichterungen im Zusammenhang mit der elektronischen Fahrzeugzulassung (i-Kfz) Gebrauch zu machen.

Eine bundesweite Übersicht über noch geöffnete oder eingeschränkt arbeitende Zulassungsstellen hat die Firma Kroschke veröffentlicht, sie wird laufend aktualisiert.

Aktuelle Öffnungszeiten der Zulassungsstellen (Fa. Kroschke)

Für die Richtigkeit der Informationen können wir naturgemäß keine Gewähr übernehmen.