VDIK begrüßt Empfehlungen des Koalitionsausschusses zum Energiesofortprogramm und Automotive Package

Der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) unterstützt grundsätzlich die Vorschläge der Bundesregierung aus dem gestrigen Koalitionsausschuss zum Energiesofortprogramm und zum Automotive Package.
VDIK-Präsidentin Imelda Labbé: „Die Bundesregierung hat erkannt, dass individuelle Mobilität in Deutschland bezahlbar bleiben muss. Die Senkung der Energiesteuer für Benzin und Diesel für zwei Monate ist aktuell ein gutes Signal für Wirtschaft und Verbraucher. Mit Blick auf die anstehenden Verhandlungen in Brüssel begrüßt der VDIK außerdem, dass sich die Bundesregierung im Koalitionsausschuss auf eine gemeinsame Position zum Automotive Package und damit auf eine starke Stimme in Brüssel geeinigt hat. Dass sich die Bundesregierung gegen Elektroquoten für Unternehmensflotten ausspricht, zeigt ihr grundsätzliches Vertrauen in die natürliche Regulierungskraft des Marktes“.
Weitere Instrumente wie die Streckung der CO2-Ziele über Dreijahreszeiträume hinweg („Averaging“) tragen zu einer Flexibilisierung der Flottengrenzwerte und damit zur Vermeidung von Strafzahlungen für die Kraftfahrzeughersteller bei. Plug-In-Hybride mit hohen elektrischen Reichweiten leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Transformation in der Automobilwirtschaft und beim Klimaschutz. Wie die Bundesregierung lehnt der VDIK deshalb eine Verschärfung des Utility Factors nach 2027 ab.
Der VDIK spricht sich explizit gegen EU-Überregulierung und zusätzliche Bürokratie aus.
Im Rahmen der gestrigen Gespräche lehnte der Koalitionsausschuss den Vorschlag von Supercredits für kleine Elektro-Fahrzeuge ab, ohne zu den weiteren Hintergründen Stellung zu nehmen.