02.10.2012

VDIK: Pkw-Markt in Deutschland gibt in den ersten 9 Monaten um 1,8 Prozent nach

Bad Homburg. Der Pkw-Markt in Deutschland liegt von Januar bis September 2012 mit 1,8 Prozent unter dem Vergleichszeitraum 2011 und erreicht insgesamt 2,36 Millionen Neuzulassungen.

Im September schließt der Pkw-Markt mit rund 250.000 Neuzulassungen laut vorläufiger Zahlen des KBA allerdings mit einem Minus von 11 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat ab. Wird berücksichtigt, dass der September 2012 zwei Arbeitstage weniger als der Vorjahresmonat hatte, fällt nach Bereinigung das Minus mit nur 2 Prozent erheblich geringer aus.

Die VDIK-Mitgliedsmarken steigern dabei ihren Marktanteil im bisherigen Jahresverlauf auf 36 Prozent.

Weiterhin wirken die Neuzulassungen von Pkw mit Dieselmotor stabilisierend auf den Markt. In den ersten neun Monaten beträgt ihr Zuwachs 1,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der Anteil an den Neuzulassungen steigt von 46,4 auf 48 Prozent.

VDIK-Präsident Volker Lange: “Der Anteil von Pkw mit alternativen Antriebstechniken wie Flüssiggas-, Erdgas-, Hybrid- und Elektroantrieb nimmt weiter zu und erreicht jetzt in Deutschland 1,2 Prozent am Gesamtmarkt. Nach wie vor dominieren hier die internationalen Kraftfahrzeughersteller. Die Neuzulassungen von Elektro-Pkw bleiben mit einem Anteil von 0,087 Prozent am Gesamtmarkt deutlich unter den Erwartungen. Um mehr Neuzulassungen von Elektrofahrzeugen zu ermöglichen, fordere ich die Bundesregierung auf, zumindest als ersten Schritt den im Mai getroffenen Kabinettsbeschluss zur steuerlichen Förderung von Elektrofahrzeugen nun endlich schnellstmöglich umzusetzen. Beim gestrigen "Autogipfel" bei der Kanzlerin hat es keine Entscheidung für weitergehende individuelle Fördermaßnahmen gegeben. Es ist jetzt schon deutlich, dass ohne diese Maßnahmen das Ziel der Bundesregierung nach wie vor nicht erreicht werden kann.“

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