02.11.2018

VDIK: Pkw-Markt im Oktober rückläufig

Bad Homburg. Mit 252.628 Neuzulassungen bleibt der Oktober erwartungsgemäß unter dem Ergebnis des Vorjahresmonats. Der Rückgang entspricht einem Minus von 7,4 Prozent. Mit 2,93 Millionen neu zugelassenen Pkw liegt der Markt in den ersten zehn Monaten immer noch um 1,4 Prozent über dem Vorjahreszeitraum.

Der Privatmarkt kann sich dem Trend nicht entziehen und verzeichnet im Oktober mit rund 91.500 Neuzulassungen ein Minus von 10 Prozent. Mit 1,076 Mio. Neuzulassungen in den ersten zehn Monaten des Jahres ist der Privatmarkt gegenüber dem Vorjahreszeitraum um über 50.000 Pkw gewachsen. Das entspricht einem Plus von 5,3 Prozent.

Die Neuzulassungen von Diesel-Pkw gehen im Oktober um 16 Prozent zurück. Auch in der kumulierten Betrachtung über zehn Monate sind die Dieselneuzulassungen rückläufig. Gut 935.600 Zulassungen stellen einen Rückgang von 19 Prozent dar. Der Anteil der Diesel-Pkw am Gesamtmarkt liegt jetzt bei 32 Prozent (Vorjahr 40 Prozent).

Die Neuzulassungen der VDIK-Mitgliedsunternehmen wachsen im Zeitraum von Januar bis Oktober mit 3,8 Prozent deutlich stärker als der Gesamtmarkt. Dadurch steigern sie ihren Marktanteil auf 39,0 Prozent (Vorjahr 38,1 Prozent).

VDIK-Präsident Reinhard Zirpel: „Die Auswirkungen des „WLTP-Effektes“ sind im Markt weiterhin deutlich zu spüren. Durch die von fast allen Marken angebotenen Umstiegsprämien wird sich der Markt stabilisieren. Die VDIK-Mitgliedsunternehmen bieten neben einer Vielzahl von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben attraktive Modelle mit Verbrennungsmotor. Bereits im Oktober 2018 erfüllen rund 60 Prozent ihrer neu zugelassenen Diesel-Pkw die EURO6d-Temp-Norm und tragen somit sofort und deutlich zur nachhaltigen Verbesserung der Luftqualität bei“.

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