29.06.2017

Pkw-Markt schließt im ersten Halbjahr 2017 mit plus 3,2 Prozent - VDIK erhöht Prognose für Gesamtjahr 2017

Frankfurt. Der Pkw-Markt in Deutschland entwickelte sich im ersten Halbjahr mit einem Plus von voraussichtlich 3,2 Prozent zum Vergleichszeitraum und mit ca. 1,79 Millionen neu zugelassenen Pkw deutlich besser als erwartet.

An der guten Entwicklung partizipieren die VDIK-Mitgliedsunternehmen überdurchschnittlich, sie steigern ihren Marktanteil um zwei Prozentpunkte auf 37,7 Prozent. Mit insgesamt über 670.000 Einheiten erreichten sie das beste Halbjahresergebnis seit dem Jahr der Umweltprämie.

Der Privatmarkt wuchs um 3,2 Prozent auf voraussichtlich über 620.000 Pkw-Neuzulassungen und hat jetzt einen Anteil von 35 Prozent am Pkw-Markt. Die internationalen Hersteller konnten mit einem Plus von 10 Prozent ihren Marktanteil im Privatmarkt von 43,4 auf 46 Prozent steigern. Fast jedes zweite Fahrzeug im Privatmarkt stammt also von einem internationalen Hersteller.

Der Flottenmarkt erreicht in den ersten 6 Monaten mit rund 421.000 Zulassungen ein neues Rekordniveau und wuchs um 1,4 Prozent. Auch hier sind die VDIK-Mitglieder mit einem Plus von 13 Prozent überdurchschnittlich erfolgreich. Ihr Marktanteil in diesem Bereich ist von 25,6 auf rund 29 Prozent gestiegen.

Die Neuzulassungen auf Kfz-Bau, Kfz-Handel und Vermieter stiegen um rund 4,4 Prozent auf ca. 745.000 Einheiten.

Die Neuzulassungen von Pkw mit Dieselmotor sind im ersten Halbjahr um 8 Prozent rückläufig, ihr Anteil beträgt aber immer noch 42 Prozent. Pkw mit Benzinmotor haben um 11 Prozent zugelegt. Die Neuzulassungen mit alternativen Antriebsarten haben mit 77 Prozent die höchste Steigerungsrate zum Vorjahreszeitraum. Mit knapp 50.000 Pkw-Zulassungen beträgt ihr Anteil an den gesamten Neuzulassungen im ersten Halbjahr jetzt 2,8 Prozent.

Die in Deutschland aktuell absatzstärkste alternative Antriebsart ist der Hybrid ohne Plug-in. Von diesen Fahrzeugen wurden im 1. Halbjahr 25.000 Einheiten neu zugelassen. Das ist eine Steigerung um rund 75 Prozent. Zulassungen von Plug-in Hybrid-Fahrzeugen erreichten gut 12.000 Einheiten und legten um 98 Prozent zu. Die Zulassungen der Pkw mit reinem Elektroantrieb wuchsen um 119 Prozent auf über 9.500 Neuzulassungen. VDIK-Mitglieder haben im Bereich der reinen Elektrofahrzeuge einen Anteil von zurzeit 47 Prozent.

Die SUVs und Geländewagen verzeichnen zusammen ein Plus von 25 Prozent auf ca. 418.000 Einheiten. Damit erreicht dieses Segment inzwischen fast das gleiche Volumen wie die Kompaktklasse, die auf 420.0000 Neuzulassungen kommt und damit gegenüber dem Vorjahreszeitraum um ca. 6 Prozent zurückfällt. Das Segment der Kleinwagen steigert sich um 4 Prozent, während die Mittelklasse knapp unter dem Vorjahresniveau verbleibt.

VDIK-Präsident Reinhard Zirpel: „Der Pkw-Markt in Deutschland entwickelte sich von Januar bis Juni 2017 sehr positiv. Die nach wie vor positiven Rahmenbedingungen veranlassen uns zu einer Erhöhung unserer Prognose für das Gesamtjahr 2017 auf über 3,4 Millionen Neuzulassungen.“

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