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Klimaschutz - Mobilität muss auch bei knapper werdenden Ressourcen bezahlbar bleibenDie aktuelle UN-Klimastudie kommt zum Ergebnis, dass die durch Verbrennung fossiler Brennstoffe verursachten CO2-Emissionen zu einer Erderwärmung führen und deutliche klimatische Veränderungen hervorrufen können, wenn sie nicht durch wirksame Maßnahmen weltweit begrenzt werden. Der VDIK lehnt die hysterische Diskussion mit ihren mehr oder minder fachlich begründeten Lösungsvorschlägen ab und fordert, wieder zu mehr Sachlichkeit zurückzukehren. Weltweit sind wirksame Maßnahmen aller Akteure erforderlich, um CO2-Emissionen deutlich zu verringern. Es ist unbestritten, dass auch die internationalen Kraftfahrzeughersteller hierzu ihren Beitrag leisten werden.
Zu berücksichtigen ist auch, dass nur 11,5 bis 14,0 Prozent davon auf den Pkw- und Lkw-Verkehr entfallen. Dies entspricht maximal 4,5 Milliarden Tonnen (ca. 0,5 Prozent) der weltweiten CO2-Emissionen. Auch diesen Wert gilt es zu verringern. Die internationalen Kraftfahrzeughersteller haben bereits in der Vergangenheit erhebliche Anstrengungen hierzu unternommen und werden dies auch in Zukunft tun.
Wie die genannten Zahlen zeigen, darf das Potential des Autoverkehrs zur Reduzierung des weltweiten CO2-Ausstoßes insgesamt jedoch nicht überschätzt werden. Es macht deshalb keinen Sinn, den Autoverkehr erneut zum Buhmann der Nation zu erklären und mit dem Finger allein auf die Automobilindustrie zu zeigen. Das Ziel der CO2-Reduzierung kann nur durch ein tragfähiges Gesamtkonzept erreicht werden, bei dem alle Ursachen und die jeweiligen Verbesserungspotentiale berücksichtigt werden. Betrachtet man die CO2-verursachenden Staaten weltweit (Zahlen 2005), ergibt sich folgendes Bild:
Eine Reduktion der CO2-Emissionen in den USA und China um lediglich 8 Prozent entspräche dem gesamten jährlichen CO2-Ausstoß von Deutschland.
Die nebenstehende Grafik zeigt, wie sich in Deutschland die CO2-Emissionen nach Emittenten verteilen. In 2004 entsprach der Anteil des Straßenverkehrs an den gesamten CO2-Emissionen 18 Prozent, der des Pkw-Verkehrs nur 13 Prozent.
Die internationalen Kraftfahrzeughersteller werden weiterhin alle Anstrengungen auf die Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs und damit der CO2-Emissionen richten und sind zuversichtlich, die hohen selbst gesteckten Ziele zu erreichen. Daher wird die gesetzliche Regelung zur Begrenzung der CO2-Emissionen von Personenkraftwagen der Europäischen Kommission skeptisch gesehen. Die Politik sollte die Verbraucher über gezielte Anreize und nicht über die Androhung von Strafzahlungen ermuntern, sich für umweltfreundliche Fahrzeuge zu entscheiden und Fahrzeuge mit alternativen Antrieben und Kraftstoffen zu erwerben. Dies gilt erst recht auch für leichte Nutzfahrzeuge.
Der VDIK fordert, dass alle betroffenen Akteure – also auch Mineralöl- und Reifenindustrie, der Staat durch Abbau von Staus und Ausbau der Verkehrsinfrastruktur sowie der Autofahrer durch sparsames Fahren – an der Erreichung der Klimaschutzziele mitwirken müssen.
Die im VDIK vertretenen internationalen Kraftfahrzeughersteller konnten im Jahr 2009 den durchschnittlichen CO2-Ausstoß der von ihnen verkauften Personenwagen auf 147,9 g/km CO2 absenken. Seit 1995 hat der CO2-Ausstoß der VDIK-Flotte um rund 48 g/km CO2 abgenommen.
Das Angebot an besonders sparsamen Fahrzeugen der internationalen Hersteller vergrößert sich stetig. So erfüllten im Jahr 2009 bereits 774.688 der verkauften Importfahrzeuge den Zielwert von unter 140 g/km CO2. Dies entspricht einem Marktanteil von 55 Prozent in Deutschland bei diesen Fahrzeugen.
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