Verkehrspolitik

Reduktion des Energieverbrauchs

Obwohl bis zum Jahr 2025 sowohl im Personenverkehr (+ 20 %) als auch im Güterverkehr (+ 70 %) im Vergleich zum Jahr 2005 mit einem deutlichen Verkehrswachstum zu rechnen ist, beinhaltet das aktuelle Energiekonzept der Bundesregierung gerade für den Verkehrssektor eine deutliche Reduktion des Energieverbrauchs. Der Verkehr hat am Gesamtenergieverbrauch ein Anteil von fast 30 %. Bezogen auf das Jahr 2005 soll dieser im Verkehrssektor bis zum Jahr 2020 um 10 % und bis zum Jahr 2050 um insgesamt 40 % vermindert werden. Mit der Senkung des Energieverbrauchs werden auch die Treibhausgasemissionen des Verkehrssektors deutlich reduziert. Im Vergleich zum Jahr 1990 sollen diese bis zum Jahr 2050 um 80 % abgesenkt werden.

Vor diesem Hintergrund steht der Verkehrssektor insgesamt vor globalen Herausforderungen. Zur Erfüllung der geschilderten Ziele ist eine stetige Optimierung und Weiterentwicklung der Antriebstechnologien zwingend erforderlich. Die sehr hohen Kraftstoffpreise machen bereits heute deutlich, dass neben der Elektromobilität alle Antriebstechnologien dazu genutzt werden müssen, um die Abhängigkeit vom Erdöl zu reduzieren und die Mobilität der Zukunft bezahlbar zu halten. Dabei wird es auf absehbare Zeit keinen universell einsetzbaren Fahrzeugantrieb geben. Der VDIK tritt für eine technologieoffene Nutzung aller Antriebstechnologien ein. Der Verbrennungsmotor wird dabei noch sehr lange eine wichtige Rolle einnehmen.