Verkehrspolitik

Positionen des VDIK zur Bundestagswahl 2017


Die zehn wichtigsten Positionen:

  • Sicherstellung einer bezahlbaren, individuellen Mobilität durch Beseitigung von Infrastrukturengpässen, beschleunigte Genehmigung sowie verstärkte Zweckbindung der Einnahmen aus dem Straßenverkehr
  • Schaffung von technischen und rechtlichen Rahmenbedingungen für die stufenweise Einführung des automatisierten Fahrens unter Beachtung der gesellschaftlichen Akzeptanz und des Datenschutzes; die ersten Schritte konsequent weiterführen
  • Technologieoffene Bewertung und Nutzung konventioneller sowie aller alternativen Antriebstechnologien für die Erfüllung der klimapolitischen Ziele 2030 und 2050; kein Verbot bestimmter Antriebstechnologien
  • Umsetzung der Klimaschutzziele nach dem Pariser Abkommen. Berücksichtigung der technischen und wirtschaftlichen Realitäten sowie der Erfahrungen mit dem neuen WLTP bei der Festlegung zukünftiger CO2-Grenzwerte für Pkw. Keine CO2-Grenzwerte für schwere Nutzfahrzeuge, sondern Information der Fahrzeugnutzer über den im Testverfahren ermittelten Kraftstoffverbrauch
  • Anreize zum Austausch alter Pkw und Lkw durch neue, umweltfreundlichere und verkehrssicherere Fahrzeuge (Initiative ‚Pro saubere Luft‘) anstelle von Verkehrsbeschränkungen
  • Augenmaß bei der Einführung von RDE und Feldüberwachungsmaßnahmen; Verzicht auf unnötige Prüfungen im Rahmen der Abgasuntersuchung, die höhere Kosten beim Autofahrer verursachen
  • Förderung der Elektromobilität mit Kaufanreizen und klaren Nutzervorteilen auch nach dem Auslaufen des Umweltbonus sowie durch eine staatliche Beschaffungsinitiative für Elektrofahrzeuge im öffentlichen Bereich
  • Schneller Aufbau einer flächendeckenden Infrastruktur für die Betankung von Brennstoffzellenfahrzeugen sowie Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge mit nicht diskriminierender und zukunftsfähiger Technik, z.B. höhere Ladeleistungen, Multicharger für das Schnellladen, einfache Bezahlsysteme „(Roaming)“ und Remotefähigkeit für höchsten Kundennutzen
  • Förderung der Erdgasmobilität, auch durch Verbesserung der CNG- und LNG-Infrastruktur
  • Schnelle Umsetzung des geplanten Förderprogramms für energieeffiziente Nutzfahrzeuge