Umwelt

Alternative Antriebstechnologien und Kraftstoffe

Alternative Antriebe verringern die CO2-Emissionen und die Abhängigkeit vom Erdöl und Verbessern der Luftqualität.

Für zukünftige Antriebe muss der Grundsatz der Technologieneutralität gelten. Der Verbrennungsmotor wird auf absehbare Zeit eine wichtige Rolle spielen, das gilt auch für den Diesel. Er wird jedoch in Verbindung mit Erdgas, Flüssiggas, klimaneutralen Kraftstoffen und einer zunehmenden Elektrifizierung des Antriebsstrangs noch deutlich in seiner Effizienz verbessert werden. Hybridfahrzeuge – einschließlich der Fahrzeuge mit einer externen Lademöglichkeit am Stromnetz (Plug-In) und nennenswerter elektrischer Reichweite – stellen eine wichtige Brückentechnologie zum reinen Elektrofahrzeug dar. Die Brennstoffzelle wird mittel- bis langfristig insbesondere zur Reichweitenverlängerung an Bedeutung gewinnen. Für den hierzu erforderlichen Wasserstoff gilt die gleiche Forderung wie für den Strom zum Betrieb von Elektrofahrzeugen – beides muss zu hundert Prozent aus regenerativen Quellen gewonnen werden.

Die internationalen Kraftfahrzeughersteller liefern bereits seit 2010 serienreife Elektrofahrzeuge an Kunden aus. Das mittlerweile breitgefächerte Angebot mit sehr weitem Einsatzspektrum wird von den internationalen Herstellern permanent und zügig erweitert. Die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen wird erst deutlich steigen, wenn die Kosten vergleichbar sind mit denen eines Kfz mit Verbrennungsmotor, die Ladeinfrastruktur weiter ausgebaut und die Reichweite aus Sicht der Kunden ausreichend ist.

Der VDIK begrüßt das von der Bundesregierung verabschiedete Maßnahmenpaket zur Förderung der Elektromobilität. Der Bund fördert die Mehrkosten bei der öffentlichen Beschaffung von Elektrofahrzeugen. Der Umweltbonus wird jeweils zur Hälfte von der Bundesregierung und vom Hersteller finanziert. Der vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellte Strom zum Laden von Elektrofahrzeugen stellt keinen geldwerten Vorteil mehr dar und die Kfz-Steuerbefreiung von Elektrofahrzeugen beträgt wieder 10 Jahre. Der Bund stellt zudem rund 200 Mio. Euro für die Schnellladeinfrastruktur und 100 Mio. Euro für die normale Ladeinfrastruktur zur Verfügung.

Die internationalen Hersteller beteiligen sich aktiv an der Initiative „Clean Energy Partnership“ (CEP) der Bundesregierung und treten für eine flächendeckende Infrastruktur für die Nutzung von Brennstoffzellenfahrzeugen ein.